Was passiert bei einer Stomarückverlegung?

Stomaversorgung > Vor der Operation > Stomarückverlegung

Eine Stomaanlage ist vor allem dann dauerhaft, wenn der letzte Teil des Darms samt dem Schließmuskel entfernt wurde. Bei Notoperationen oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wird häufig eine endgültige Stomaanlage durchgeführt.

In vielen Fällen ist es aber möglich, dass das Stoma nur vorübergehend angelegt wird und somit eine Stomarückverlegung vorgenommen wird.

Um dem betroffenen und erkrankten Darmabschnitt eine „Erholungsphase“ geben zu können, wird der Darm ausgeleitet und ein vorübergehendes Stoma angelegt. Der Darm hat dadurch die Möglichkeit zu heilen und wird nicht durch ständigen Kontakt mit Stuhl weiter belastet. Die Darmpassage kann sich erholen und heilt dadurch schneller.

Bei einer Stomarückoperation wird nach dem Abheilen des erkrankten oder betroffenen Darmabschnittes das Stoma an der Bauchdecke entfernt, beide Darmenden wieder zusammengeführt und in den Bauchraum zurückverlegt. Die Darmentleerung erfolgt danach wieder auf natürliche Weise.

Eine Rückverlegung des Stomas in den Bauchraum ist bei einem Kolostoma und einem Ileostoma (je nach Grunderkrankung und Operationstechnik) möglich. Bei einem Urostoma (künstliche Harnableitung) ist eine Rückoperation nicht möglich. Die detaillierte Beschreibung der verschiedenen Stomaarten finden Sie unter dem Punkt "Stomaarten".

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